Infomaterial
Flugbuchung mit South African Airways
Unser Ritt auf dem Elefanten
Abenteuerurlaub in Südafrika, ich kann mein Glück noch immer nicht fassen. Ganz oben auf meiner „To-Do-Liste“ – und auf der meiner Freundin sowieso: Tiere aus nächster Nähe erleben. Dabei schwebte uns eine ganz besondere Safari vor – eine Elefantensafari! Gesagt getan: statt auf vier Rädern durch die Wildnis zu rollen, waren wir nun Teil des Elefanten-Marschs vom Camp Jabulani und ritten die grauen Riesen auf bequemen Sätteln hinter unserem erfahrenen, sehr sympathischen Elefantenführer Steven. Von Angst keine Spur.
Aus nächster Nähe betrachtet, wirken die Dickhäuter zunächst durchaus respekteinflößend. Auf ihrem Rücken zu sitzen und die Tiere hautnah zu erleben, war dann aber ein so faszinierendes Gefühl, dass wir in kürzester Zeit total begeistert waren.






Als sich die Elefanten in Bewegung setzten, stellten wir erstaunt fest, dass sie nicht wild durch die Gegend stampften, sondern sich fast lautlos in einer Reihe durch den Busch bewegten. Ich fühlte mich einfach großartig und wäre am liebsten gar nicht mehr abgestiegen! Und was haben wir für Tiere gesehen: eine Herde Giraffen zog langsam an uns vorbei, mehrere Zebras löschten an einem Wasserloch ihren Durst und die verschiedensten Antilopenarten kreuzten unseren Weg. Es war einfach paradiesisch schön!
Besonders berührt hat mich die Geschichte hinter dem Camp Jabulani, die uns die Camp-Besitzerin und Gründerin des Hoedspruit Endangered Species Centre, Lente Roode erzählte: Im Jahr 1997 wurde ein drei Monate alter Elefantenbulle im Silt Damm nahe Hoedspruit gefunden. Der Arme steckte dort fest und sie nahm das erschöpfte Tier sofort in ihre Obhut. Sie nannte ihn Jabulani, was „Glück“ oder „Freude“ bedeutet. 2002 bekam der Elefantenbulle dann Gesellschaft: Lente kaufte zwölf trainierte Elefanten von einem Wildpark, die Jabulani – nach dem das Camp benannt wurde – umgehend „adoptierten“. Alle 13 Rüsseltiere werden nun zur Wildtier-Beobachtung eingesetzt. Ich war tief beeindruckt von dieser entschlossenen Frau, die mir von Anfang an das Gefühl gab, zu Hause zu sein.
Nach unserem Ritt auf diesen einzigartigen Giganten steht für uns jedenfalls fest: diese atemberaubenden, sympathischen Tiere haben uns ein einmaliges Erlebnis beschert, das uns für immer in Erinnerung bleiben wird – was kann man schöneres aus einem Urlaub mit nach Hause nehmen?
Weitere Infos
Nicht viele Menschen können von sich behaupten, einen Elefanten in freier Natur aus nächster Nähe erlebt zu haben – in Südafrika hast Du dazu die optimale Gelegenheit. Und das nicht nur im Camp Jabulani: So bietet das Land viele atemberaubend schöne Nationalparks und private Reservate, in denen Du den grauen Riesen auf Deiner Safari begegnen kannst.
Dazu gehören u.a. der weltberühmte Krüger National Park mit ca. 8500 Elefanten; der Addo Elephant National Park nordöstlich von Port Elizabeth; der Marakele National Park; der Pilanesberg National Park und das Madikwe Game Reserve, um nur einige zu nennen. Du wirst sehen: Diese faszinierenden Tiere muss man nicht nur erlebt haben, es gibt auch viel über sie zu lernen:
- Ein Afrikanischer Elefantenbulle wird durchschnittlich 3,20 m groß und 5 Tonnen schwer.
- Afrikanische Elefanten verbringen täglich 16 bis 20 Stunden mit Fressen und nehmen dabei ca. 200 bis 300 kg Gräser, Wurzeln, Blätter, Zweige, Baumrinde, Holz und Früchten zu sich.
- Elefanten können nicht schwitzen. Nur über die gut durchbluteten Ohren, die von bis zu 14 Litern Blut pro Minute durchflossen werden, kann Wärme abgegeben werden.
- Afrikanische Elefanten ruhen meistens während der Mittagshitze oder um Mitternacht und schlafen dabei nicht selten im Stehen gegen einen Baum gelehnt.
- Elefantenherden werden von einer Leitkuh angeführt, die ihre Position bis zum Tode behält.

