Große Teile des südafrikanischen Obstes werden im Western Cape angebaut.
Umschlossen vom Indischen und Atlantischen Ozean, bietet das Western Cape mehr als 1.000 Kilometer schönste Strände,
unvergleichliche botanische Vielfalt und ganzjährig mildes Klima
. Die Provinz ist Heimat eines kulturellen Potpourris aus Nachfahren der indigenen Khoikhoi, der stolzen Xhosa sowie Menschen aus Europa und dem Fernen Osten, die vor langer Zeit hier ankerten. Diese magische Mischung der Kulturen kommt in den kulinarischen Köstlichkeiten, der Architektur und der Kunst des Kaps zum Ausdruck. Kapstadt, wohl behütet durch den Tafelberg, ist eine der schönsten Städte der Welt. Von hier aus können Reisende die Weinregion mit ihren kapholländischen Weingütern erkunden.
Neben der einzigartigen Landschaft bedingen auch das mediterane Klima und der fruchtbare Boden eine gute, ertragsreiche Obstwirtschaft.
Auch im deutschen Handel haben die Früchte aus Südafrika mittlerweile einen festen Platz und sind nicht mehr aus dem Sortiment weg zu denken.
Im deutschen Handel sind Pflaumen aus Südafrika von Januar bis März erhältlich.
Pflaumen sind wahre Durstlöscher, denn sie bestehen zu 85 % aus Wasser
und haben nur wenig Zucker. Zudem enthalten sie jede Menge Vitamine, Mineralstoffe sowie sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe. Damit sind Pflaumen der beste Stimulator für den Kohlenhydratstoffwechsel, für gute Nerven, mentale Frische, Antriebs- und Leistungskraft sowie Stressfähigkeit.
Pflaumen sind reich an Provitamin A und den B-Vitaminen. Sie wirken verdauungsfördernd und regulieren die Darmtätigkeiten.

Die Garnelen putzen und den Darm entfernen. Die Pflaumen schneiden und mit den Garnelen auf Spieße stecken, leicht würzen und in Olivenöl braten. Die restlichen Pflaumen und die Paprika in feine Würfel schneiden und leicht anschwitzen, mit Pfeffer und Salz pikant abschmecken. Aus dem Rooibos Tee einen starken Sud kochen, dann Essig & Öl dazu geben, mit Salz, Pfeffer und Honig verrühren. Den Salat in eine Schüssel geben und mit dem Dressing vermischen – anrichten.
Zutaten für 4 Personen:
16 St. Black Tiger Garnelen 300 g Songold Pflaumen
200 g gewaschenen Salat
1 St. rote Paprika
50 ml Rotweinessig
50 ml Olivenöl
40 ml Rooibos Tee
(Sorte nach Geschmack)
1 TL Honig, Salz & Pfeffer

Die Schweinefilet-Medaillons anbraten und im Ofen bei 130° C ca. 12 min. garen. Die Pflaumen entkernen und in Stücke schneiden. Die Möhren schälen, in Stücke schneiden und in gesalzenem Wasser kochen. Öl in einer Pfanne erhitzen, die Chorizos und die Möhren zugeben und leicht Farbe nehmen lassen. Anschließend die Schalotten und die Pflaumen hinzufügen und mit Salz, Pfeffer, Curry und einer Prise braunem Zucker abschmecken.
Für die Krapfen die Kartoffeln und den Maniok schälen, grob hacken, in Salzwasser kochen und anschließend pressen. Petersilien klein hacken und mit dem Mehl, dem Eigelb, den Kartoffeln und dem Maniok vermengen. Dann die Masse mit einem Löffel abstechen, so dass Nocken entstehen. Die Nocken in Fett ausbacken.
Zutaten für 4 Personen:
8 Schweinefilet-Medaillons à 80 g
400 g Laetitia-Pflaumen
300 g Urmöhren/violette Möhren
50 g Chorizos (in Würfel geschnitten)
2 Schalotten (in Streifen geschnitten)
Curry, Salz, Pfeffer, brauner Zucker
Für die Krapfen:
300 g Kartoffeln
250 g separat gekochter Maniok, grob gehackt
2 EL Mehl
2 Eigelb
Petersilie
Die Chili-Schote entkernen und in Streifen schneiden. Den Weißwein mit dem Rohrzucker und der Chili-Schote aufkochen und anschließend abkühlen lassen. Die Pflaumen putzen, klein schneiden und in einer Pfanne unter starker Hitze Farbe nehmen lassen. Dann in den lauwarmen Weißweinfond geben und ca. 6 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen.
Um den Sabayon zuzubereiten, Amarula, das Eigelb sowie den Zucker in eine Metallschüssel geben und im Wasserbad mit einem Schneebesen schaumig schlagen. Die marinierten Pflaumen in Longdrinkgläser füllen, die Cantuccini, je eine Kugel Vanilleeis und den Sabayon dazugeben. Sofort servieren!
Zutaten für 4 Personen:
600 g Southern Belle-Pflaumen
1 Chili-Schote
70 g Rohrzucker
150 ml Weißwein
Für den Sabayon:
250 ml Amarula
5 Eigelb
60 g Zucker
Vanilleeis
Minze
120 g Cantuccini
Im deutschen Handel sind Birnen aus Südafrika von Januar bis Juli erhältlich.
Die Birne ist eine uralte Obstart und hat ihren Ursprung im Kaukasus.
Im Gegensatz zu Äpfeln sind Birnen sehr druckempfindlich. Birnen, die in den Handel kommen, werden deshalb zur Qualitätssicherung bereits gepflückt, wenn sie kurz vor ihrer Reife stehen. Kalt gehalten lagern sie bis zum Verkauf und reifen dann bei Zimmertemperatur sehr schnell nach.
Birnen enthalten etwa so viel Zucker wie Äpfel, sind jedoch verhältnismäßig säurearm und schmecken deshalb um einiges süßer. Birnen sind ein außerordentlich gesundheitsförderndes Obst. Neben guten Eisenwerten, die Blutarmut entgegen wirken, haben sie dank eines hohen Gehalts an Kalium eine entwässernde Wirkung. Weiterhin weisen Birnen sehr viel Phosphor auf und stärken dadurch das Nervensystem. Auch an dem Wachstums-Vitamin B2 mangelt es der Birne nicht. Ferner enthalten sie viel Folsäure und regulieren außerdem die Darmtätigkeit.

Den Lachs mit Salz und Pfeffer würzen, mit Honig einreiben, in Sesam wälzen und in einer Pfanne bei mäßiger Hitze mit etwas Butter von beiden Seiten braten. Anschließend den Lachs aus der Pfanne nehmen.
Die Birnen halbieren, entkernen und in feine Scheiben schneiden. In der Pfanne Curry mit etwas Butter anschwitzen, die Birnenscheiben zugeben und glasig schwitzen.
Den Salat zum Verzehr vorbereiten. Für die Vinaigrette Olivenöl, Essig, Fond und etwas Saft von den geschmorten Birnen verrühren.
Die Lachssteaks, die Birnen und den Salat auf Tellern anrichten und servieren.
Zutaten für 4 Personen:
4 Lachssteak à 100 g
3 Forelle-Birnen
20 g gerösteter Sesam
Kashmir-Curry (scharf)
400 g Mizuna- oder Rucola-Salat
2 EL Honig
50 ml Olivenöl
20 ml heller Trauben-Essig
20 ml Gemüse- oder Geflügelbrühe
Salz und Pfeffer
Die Enten auf der Fettseite mit einem Messer leicht einschneiden, mit Amarula marinieren und für ca. 2 Stunden in den Kühlschrank stellen. Dann die Entenbrust anbraten und im Ofen bei 160° C für ca. 8-10 min. garen.
Die Kartoffeln schälen, in Salzwasser kochen und anschließend passieren. Die Birnen schälen und in kleine Würfel schneiden. Die Eier trennen. Das Eigelb und die Birnenwürfel mit der Kartoffelmasse vermengen. Anschließend mit Salz, Muskatnuss und einer Prise Zucker abschmecken. Das Eiweiß steif schlagen und unter die Masse heben, anschließend die Masse mit einem Löffel in eine Pfanne geben und von beiden Seiten goldgelb braten.
Frühlingslauch putzen. In einem Topf Butter schmelzen, den Lauch zufügen und mit Salz, Muskat und etwas Zucker abschmecken. Später mit Weißwein ablöschen.
Zutaten für 4 Personen:
4 Entenbrüste
8 EL Amarula
3 Abate Fetel-Birnen
200 g Kartoffeln
2 Eier
1 TL Mehl
3 Bund jungen Lauch (Frühlingslauch)
1 Prise Zucker
Salz

Milch, Sahne, ½ Vanillestange und Zucker aufkochen, den Nougat zufügen und Vanillestange entfernen. Das Eigelb und Amarula zufügen und bei 110° C im Wasserbad ca. 40 min. pochieren.
Für das Birnen-Chutney die Birnen putzen, in feine Würfel schneiden und in etwas Butter zusammen mit der ½ Vanillestange und dem Kandis anschwitzen. Anschließend mit Weißwein ablöschen, die Minze, den Thymian und den Limettenabrieb zufügen, in ein Einmachglas füllen und im Ofen ca. 30min einkochen.
Zutaten für 4 Personen
Für die Amarula-Crème Brûlée
250 ml Sahne
90 ml Milch
4 Eigelb
50 g Nougat
50 ml Amarula
½ Vanillestange
Für das Birnen-Chutney
3 Abate Fetel-Birnen
½ Vanillestange
Minze, Thymian
Weißwein
feinen braunen Kandis
Limettenabrieb
Im deutschen Handel sind Aprikosen aus Südafrika von November bis in den Januar hinein erhältlich.
In Südafrika werden auf knapp 4 Millionen Hektar über 15 verschiedene Aprikosensorten angebaut, die von Oktober bis Dezember geerntet werden.
Sowohl die südafrikanischen Produzenten, Packer und Exporteure als auch die südafrikanische Regierung zeigen sich für die sichere Versorgung mit frischem Obst verantwortlich. Die südafrikanische Aprikosenindustrie hat sich verpflichtet, weltweit entlang der Lieferkette zum Verbraucher absolute Lebensmittelsicherheit zu gewährleisten.
Weiterhin bemühen sich die südafrikanischen Aprikosenproduzenten darum, mit umweltfreundlichen Anbaumethoden, der Reduktion chemischer Einsatzstoffe und einem verantwortungsvollen Umgang mit Gesundheit und Sicherheit der Mitarbeiter, den Anforderungen von GLOBALGAP gerecht zu werden. Die angewendeten integrierten Anbaumethoden zählen weltweit zu den am weitesten entwickelten. Südafrikanische Aprikosen wachsen und gedeihen in Harmonie mit der Natur.
Aprikosen isst man am besten frisch und roh. Sie enthalten nur wenige Kalorien, aber besonders viele Vitamine. Bereits 200 g frische Aprikosen genügen, um den Tagesbedarf an Vitamin A zu decken. Aprikosen enthalten außerdem mehr Karotine als die meisten anderen Früchte und verdanken diesen ihre zellschützende Wirkung. Weiterhin sind sie reich an Folsäure und beugen dadurch der Arteriosklerose vor. Auch an Eisen, Phosphor, Calcium, Niacin, Vitamin B5 und Vitamin C mangelt es der Aprikose nicht.
Aprikosen sollten möglichst reif gekauft werden, denn nur dann entfalten sie ihr volles Aroma und den typischen süßen Geschmack. Reife Aprikosen erkennt man an der goldgelben Farbe. Das Fruchtfleisch ist sehr weich und druckempfindlich und die Aprikose duftet süß. Im Kühlschrank halten sich vollreife Aprikosen bis zu einer Woche. Nicht ganz reife Aprikosen kann man bei Zimmertemperatur ein bis zwei Tage nachreifen lassen.
Aprikosen lassen sich bestens einfrieren. Dafür sollte man sie halbieren und den Stein entfernen. Bei vollreifen Aprikosen lässt sich der Kern sehr leicht rauslösen. Die Aprikose ist auch bestens als Kuchenbelag geeignet oder zur Verarbeitung zu Konfitüre, Rumtöpfen oder Likör.

Alle Zutaten bis auf die Zimtstangen zusammen vermengen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und eine halbe Stunde im Kühlschrank abgedeckt ruhen lassen. Danach die Hackmasse zu kleinen Bouletten formen und braten. (Wenn die Hackmasse zu weich ist, etwas Paniermehl zugeben.) Die Zimtstangen in die fertigen Bouletten stecken und bei mäßiger Hitze in der Pfanne garen.
Zutaten für 4 Personen:
250 g feines Hackfleisch
8 lange Zimtstangen
40 g Rosinen
1 Ei Größe L
2 EL Paniermehl
1 MSP Kardamom, Curry
1 TL Ketchup
4 Aprikosen
1 Tropfen Tabasco rot
Aprikosen entkernen mit je einer Walnuss füllen und in Speck einrollen. Bei 160°C für ca. 7-10 Minuten garen.
Zutaten:
Reife Aprikosen
Südtiroler Speck
Walnüsse
Thunfisch, Schalotte und entkernte Aprikose in feine Würfel schneiden und in einer Schüssel
vermengen. Olivenöl, Cayenne Pfeffer, Fleur de Sel und frischen schwarzen Pfeffer zufügen. Für
2 Stunden abgedeckt im Kühlschrank ziehen lassen. Vor dem Anrichten gegebenenfalls
noch mal nachwürzen.
Zutaten:
200 g Thunfisch
1Schalotte
½ Bund Schnittlauch
100 g Aprikosen Reife
2 EL Olivenöl
1 MSP Cayenne Pfeffer
Für die Sauce die Schalotten, die Karotte, die Aprikosen und den Staudensellerie klein schneiden und in Butter glasig schwitzen. Den Curry zugeben und leicht anrösten. Mit dem Weißwein ablöschen, den Fischfond und die Sahne zugeben und um 1/3 einkochen lassen. Die Sauce pürieren, passieren und mit Salz abschmecken.
Die Zucchini und die Paprika waschen, schneiden und mit Fleur de Sel würzen. Die Bananenblätter in einer Pfanne von beiden Seiten rösten und mit dem Zucchini-Paprika Gemüse mittig belegen.
Darauf den leicht gepfefferten Lachs anrichten und ein paar Chili Schoten zugeben. Die Blätter zusammenklappen und im Ofen für ca. 20 Minuten bei 140°C garen.
In der Zwischenzeit Wasser mit Salz zum Kochen bringen und die Nudeln abkochen. In einem Topf die Macadamia Nüsse mit Butter leicht rösten und die Nudeln zufügen.
Zutaten für 4 Personen:
4 Lachssteaks ohne Haut
4 Bananenblätter mittlerer Größe
1 große Chili Schote
500 g Zucchini
200 g gelbe Paprika
500 g Frische Nudeln
80 g Macadamia Nuss gehackt
Für die Sauce:
2 Schalotten
1 Karotte
100 g Aprikosen
150 g Staudensellerie (das helle)
20 g Butter
10 g Madras Curry
400 ml Sahne
100 ml Fischfond
50 ml Weißwein

Für die Vanillesauce alle Zutaten unter ständigem Rühren bei geringer Hitze binden. Alternativ den Amarula unter eine gekaufte Vanillesauce rühren.
Für die Mousse au Chocolat die Eier mit dem Zucker im Wasserbad schaumig schlagen. Die Kouvertüre schmelzen und in die aufgeschlagene Eimasse geben, glattrühren und 500 g
geschlagene Sahne unterheben. Für ca. 4 Stunden in den Kühlschrank stellen.
Zutaten:
200 g getrocknete Aprikosen
500 g Aprikosen
200 g Schichtkäse
5 Eigelb
100 g Haselnussgrieß
50 g Zucker
15 g Stärke
1 St. Vanillestange
1 Paket Strudelteig / alternativ Blätterteig
Für die Vanillesauce:
100 ml Milch
150 ml Sahne
50 ml Amarula
3 Eigelb
80 g Zucker
Für die Mousse au Chocolat:
2 Eier
2 Eigelb
150 g Vollmilch Kouvertüre
150 g Zartbitter Kouvertüre
80 g Zucker
500 g Sahne
Alle Rezepte exklusiv kreiert von: Holger Bartkowiak, Chef de Cuisine, Casino Zollverein, Essen*
* „Top-Adresse“, Der Feinschmecker, Restaurant Guide 2009/10