Johannesburg, mit 6 Mio. Einwohnern die größte Stadt Südafrikas, liegt 1.753 m über dem Meer und ist im wahrsten Sinn des Wortes auf Gold gebaut. Johannesburg heißt in den schwarzen Sprachen
E'Goli, Ort des Goldes. Denn mit Gold fing alles an. 1886 wurde es hier gefunden und es begann der größte Goldrausch aller Zeiten. Aus dem Goldgräberlager von einst entstand die Stadt, in der Gold auch noch heute eine große Rolle spielt. Johannesburg ist das Handels und Finanzzentrum des Landes mit dem größten Flughafen, den breitesten Straßen und den höchsten Wolkenkratzern.
In der Hauptstadt Südafrikas finden sich gleich zwei moderne Stadionkomplexe in denen Spiele der WM ausgetragen werden. Das Ellis Park-Stadion hat ein Fassungsvermögen von rund 60.000 Zuschauern und wird derzeit vor allem als Rugby-Stadion genutzt.
Das Soccer City-Stadion wird der Hauptaustragungsort der WM. Nach dem Umbau zur WM-Arena werden in der gigantischen Arena bis zu 95.000 Fans den Spielern aus aller Welt zujubeln. Auch die Gestaltung der Fassade ist außergewöhnlich: sie ist einem afrikanischem Tongefäß nachempfunden.
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Mit seinen weiten, weißen Stränden am Indischen Ozean und rund 300 Sonnentagen im Jahr ist Durban das Urlaubsmekka der
Südafrikaner. Die indischen Märkte, Moscheen und Geschäfte gehören zu den Attraktionen Durbans, das sich als Mischung vieler Kulturen präsentiert. Der Hafen ist, was Umschlag und Fläche anbelangt, der größte des Landes. Wer heute in diese große, pulsierende
Hafenstadt kommt, kann sich nicht vorstellen, dass hier vor 150 Jahren nichts anderes war als Urwald mit Löwen und Elefanten. Die
Zulus nennen die Stadt noch immer Ethekwini – die ruhige Lagune.
Das Stadion in Durban bietet Platz für 70.000 Zuschauer und ist zentraler Bestandteil des neuen King-Park-Sportzentrums. Spektakulär ist das Tragwerk des Daches, das aus zwei Stahlbögen besteht, die das Stadion in einer Höhe von ca. 100 Metern überspannen.
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Selbst viele weit gereiste Besucher meinen, Kapstadt sei die schönste Stadt der Welt, und die Bewohner sind sowieso davon überzeugt.
Der Anblick der Stadt, die sich die Hänge hinaufzieht, ist überwältigend. Dazu der Tafelberg, von Dezember bis April oft morgens mit einem Tischtuch aus Wolken bedeckt, das über den großen flachen Berg fällt. Auf der Stadtseite der Tafelbucht liegt der Hafen. Er wurde wegen des felsigen Bodens weit ins Meer gelegt, weil man anders nicht die nötige Tiefe bekommen hätte. Der älteste Teil um das Viktoria- und Alfred-Becken ist heute ein Vergnügungsviertel mit Restaurants, Geschäften und Museen. In Kapstadt wird zur WM ein komplett neuer Stadionkomplex errichtet. Verkehrstechnisch günstig gelegen entsteht auf einem derzeit als Golfplatz genutzten Gelände im Stadtteil Green Point das moderne Stadion mit einer Kapazität von über 60.000 Zuschauern, das das alte Green-Point-Stadion ersetzt. Die Fertigstellung ist 2009 geplant.
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Von Pretoria aus, das 2005 zur „Lebenswertesten Stadt der Welt“ gewählt wurde, wird Südafrika regiert, wenn das Parlament nicht in Kapstadt tagt. Über Pretoria thront das Union Building, das der Architekt Sir Herbert Baker 1910 baute. In dem imposanten Gebäude fand
die Amtseinführung Nelson Mandelas statt. Der Regierungssitz ist umgeben von einem herrlichen Park, an dem die Residenzen von Ministern und Botschaftern liegen. Jedes Jahr im Frühling verwandelt sich die ganze Stadt in ein Blütenmeer: Über 70.000 Jakarandabäume blühen in zartlila Tönen.
Größere Um- oder Ausbaumaßnahmen im Hinblick auf die WM sind für das rund 45.000 Zuschauer fassende Stadion im Herzen
von Pretoria nicht geplant. Das im Volksmund nur »Loftus« genannte Stadion wird lediglich modernisiert und technisch auf
den neuesten Stand gebracht.
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Port Elizabeth ist die fünftgrößte Stadt Südafrikas und bildet zusammen mit den Städten Uitenhage und Despatch die Nelson
Mandela Bay Municipality. Obwohl die Engländer hier schon 1799 ein Fort bauten, entstand die Siedlung erst 1820. Die Stadt hat sich ihren viktorianischen Charme weitgehend bewahrt und ist ein beliebtes Ferienziel. Sie erstreckt sich über 16 km entlang der traumhaften
Algoa-Bucht mit ihren herrlichen Sandstränden. Port Elizabeth ist Wirtschaftszentrum und traditioneller Hauptstandort der Automobilindustrie: Mercedes, Opel und Volkswagen produzieren hier Fahrzeuge.
Am idyllischen North End Lake inmitten des Prince Alfreds Park wird ein komplett neues Stadion gebaut. 50.000 Zuschauer finden auf drei Ränge verteilt Platz. Außerdem sind zwei Ringe mit Skyboxen geplant. 2009 sollen hier schon Spiele des Confed-Cup, traditionell die Generalprobe zur folgenden WM, ausgetragen werden.
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Nelspruit, die freundliche Hauptstadt der Provinz Mpumalanga, liegt am Crocodile River im subtropischen Lowveld. Als »Drehscheibe« für den Besuch des Krüger-Nationalparks, der Hauptattraktion im Nordosten Südafrikas, ist Nelspruit hervorragend erschlossen und auch per Flugzeug zu erreichen. Nelspruit ist ein bedeutendes Landwirtschaftszentrum. Die guten Böden und das gemäßigte Klima
ermöglichen den Anbau von Lychees, Mangos, Avocados, Papayas, Bananen und Nüssen, außerdem kommt ein Drittel des südafrikanischen Orangenexports aus dem Bezirk.
Das komplett neu errichtete Stadion hat seinen Namen vom Ortsteil Mbombela, der verkehrsgünstig nur 7 km vom Stadtzentrum Nelspruits und 12 km vom Flughafen Kruger-Mpumalanga liegt. Die Fertigstellung des Gesamtkomplexes ist bis zum Oktober 2009 geplant, das Stadion bietet dann Sitzplätze für rund 46.000 Zuschauer.
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Bloemfontein wird wegen seiner schönen Gärten und Parks auch die Rosenstadt Südafrikas genannt. Die Geschichte der Stadt geht zurück auf das Jahr 1840, als sich der Voortrekker Nicolaa Brits hier als Farmer niederließ. Er nannte seine Farm nach dem, was er bei seiner Ankunft vorfand. Dies war eine sprudelnde Quelle, die von Blumen umgeben war. Bloemfontein ist die Hauptstadt des Freistaats (Freestate).
Außerdem hat hier der Oberste Gerichtshof Südafrikas seinen Sitz, was Bloemfontein eine herausragende Rolle im Justizwesen des Landes verleiht. Mit dem Free State-Stadion steht in Bloemfontein schon eine moderne Sportarena, in der regelmäßig Fußball und Rugby
gespielt wird. Im Rahmen der Ausbaumaßnahmen zur WM wird die Westtribüne um einen Oberrang erweitert, so dass die Bruttokapazität von etwa 38.000 auf 45.000 Plätze steigt.
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Polokwane, größte Stadt und Hauptort der Provinz Limpopo, liegt an der von Johannesburg nach Norden führenden Great North Road.
Polokwane ist der kulturelle Mittelpunkt einer faszinierenden Region und bietet sich als ideale Station an auf dem Weg zum Kruger National Park und in das landschaftlich reizvolle Gebiet um Tzaneen. Die 1884 als Pietersburg gegründete Stadt entwikkelte sich rasch zum Handels- und Verwaltungszentrum. Die fruchtbare Gegend wird landwirtschaftlich intensiv genutzt. Außerdem liegen hier einige der größten Viehfarmen Südafrikas.
Das Peter-Mokaba-Sportzentrum wird bis 2009 auf WM-Standard gebracht. Die umfangreichen Arbeiten kommen einem Neubau gleich. Das Stadion wird rund 45.000 Zuschauern Platz bieten. Benannt ist der Sportkomplex nach dem charismatischen ANC-Politiker Peter Mokaba.
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Rustenburg liegt rund 100 km westlich von Pretoria und ist ein beliebtes Ausflugsziel am Fuß der Magaliesberge. Rustenburg ist im wahrsten Sinne des Wortes eine blühende Stadt. Die Straßen sind gesäumt mit Jacarandabäumen, die bunte Blütenpracht von Bougainvillea und Hibiskus schaffen eine heitere Atmosphäre. Die Platin- und Bergbau-Industrie sorgt in Verbindung mit der Landwirtschaft für den Wohlstand der Region. Die größte Attraktion Rustenburgs liegt mit dem Vergnügungsparadies Sun City rund 40 km nordwestlich der Stadt.
Der Royal Bafokeng Sports Palace wurde nach dem Volk der Bafokeng benannt. Zur WM sind nur geringe Umbauarbeiten am bestehenden Stadion geplant, unter anderem wird eine neue Videowall installiert. Der Royal Bafokeng Sports Palace wird über rund 42.000 Sitzplätze verfügen.
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Weitere Information zu den Austragugsstätten und der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2010 (tm) in Südafrika
findst Du unter:
http://de.fifa.com/worldcup