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Hidden Gems - Südafrikas kleine lokale Juwelen

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EIN MIT KUHFLADEN DEKORIERTES SCHULHAUS MPHEBATHO CULTURAL MUSEUM - NORTH WEST

Das Mphebatho Cultural Museum, in der Nähe von Sun City, ist ein gemeindeeigenes Museum, untergebracht in einem Schulhaus aus den 1930er Jahren. Hier können Besucher die einzigartige Kultur und Geschichte der Gemeinde Bakgatla-ba-Kgafela kennenlernen, die im Pilanesberg-Gebirge in der Provinz North West  lebt. Das Museum dient vor allem dazu, die Lebensweise der Bakgatla-ba-Kgafela-Angehörigen zu dokumentieren, deren Traditionen und somit ihre kulturelle Identität zu bewahren. Zu den Gründern gehört Mmakgotla Grace Masuku, die für die Beschaffung von Artefakten aus mehr als 30 Bakgatla-Dörfern verantwortlich war. Sie teilt hier ihr umfassendes Wissen über Sitten, Bräuche, Kräuterkunde und Naturschutz, das ihr Volk bereits über mehrere Generationen hinweg praktiziert hat. Die Außenwände des Museums sind traditionell mit Kuhfladen-Motiven verziert, deren Entwürfe gleichermaßen von Männern und Frauen der Gemeinde stammen und sich dadurch im Aussehen stark unterscheiden. 

 

Mphebatho Cultural Museum
499 Moruleng Boulevard, Saulspoort
www.tourismnorthwest.co.za/culture/mphebatho-museum.html

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EIN GUEST HOUSE, MIT LIEBE GEWACHSEN:
BELLA BONNI GUEST HOUSE - MPUMALANGA

Meisie Nkosi ist die stolze Besitzerin des Bella Bonni Guest House in Witbank, Mpumalanga. Die ehemalige Lehrerin wagte 2006 den Schritt in die Hotellerie. Als zweifache Mutter und inzwischen Großmutter wollte sie vor allem einen Ort schaffen, an dem sich Reisende zu Hause fühlen. Die sprudelnde Unternehmerin, die ihre Gäste vor Ort selbst versorgt, sagt, sie habe alles "aus Liebe" getan und vergleicht ihr Geschäft mit einem Kind. "Du gibst es nicht auf, es braucht Aufmerksamkeit und Zuneigung." Das 4-Sterne Boutique-Hotel verfügt über 12 Zimmer im afrikanischen Look-and-Feel und ist vor allem bei Besuchern des nur 5 min entfernten Witbank Nature Reserves beliebt. 


Bella Bonni Guest House 

108 Watermeyer St, CBD, Emalahleni, 1039

http://bellabonni.co.za 

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WEIN AUS LEIDENSCHAFT:
KONI WINES - WESTERN CAPE

Koni Wines wurde im Jahr 2015 von Koni Maliehe gegründet. Aufgewachsen in Johannesburg hatte Koni schon immer eine Leidenschaft für die Weinindustrie. Als ihr die Geschäftswelt der City of Gold zu viel wurde, machte sie sich auf die Suche nach geeigneten Lieferanten, fand eine kleine Boutique-Weinfarm in Stellenbosch und lancierte im vergangenen Jahr als eine der wenigen weiblichen und schwarzen Weinbesitzer ihr erstes Weinsortiment. Ihre selbst kreierten Weine sollen den Menschen, vor allem jungen Frauen, eine Geschichte erzählen. "Ich bin in einer Umgebung aufgewachsen, in der Werte und Erfahrungen von Generation zu Generation weitergegeben werden", sagt sie. "Mein Sortiment feiert meine Herkunft und meine Großeltern, die mich lehrten, nie aufzugeben, an sich selbst zu glauben, zu träumen und immer wieder aufzustehen.“ Das Gefühl möchte sie auch ihren Weinen mitgeben.

 

Mehr Informationen unter www.konempire.com

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SAFARIS FÜR BESONDERE REISETYPEN:
PAPERJET TRAVEL - KWAZULU-NATAL

Justin Perumal, Inhaber und Gründer von PaperJet Travel, wusste schon früh – wer in der Reisebranche Erfolg haben will, muss sich von der Konkurrenz abgrenzen. Bei der Gründung von PaperJet Travel erschuf er daher fünf besondere Zielgruppen: Den Explorer, den Tourist, das Gossip Girl, den Akademiker und den Hipster. Für diese Prototypen will PaperJet ganz eigene, persönliche Erlebnisse und Erinnerungen schaffen. Kostprobe gefällig? Die typische Tour für das Gossip Girl beinhaltet einen Aufenthalt im Spa Hotel, Weinlandtouren und Einkaufsbummel in Kapstadts High-End-Boutiquen sowie Pirschfahrten in einem privaten Game Reserve. Der Hipster hingegen darf sich über Erlebnisse abseits ausgetretener Pfade im Reiseverlauf freuen, wie zum Beispiel die Teilnahme am Humala Bush Festival oder AfrikaBurn Festival. Bei The Paperjet Experience gibt es sogar eine eigene „Design your trip“-Funktion, bei der Reisende ihre persönlichen Vorlieben einstellen können, um gezielt die Safari zu finden, die ihren individuellen Wünschen und Vorstellungen entspricht. 

 

Mehr Informationen unter: http://paperjet.org

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WO TRADITION UND MODERNE SICH AN EINEM TISCH TREFFEN:
FUSION GARDEN RESTAURANT - NORTHERN CAPE

Im Northern Cape, im Herzen von Kimberly, liegt das Fusions Garden Restaurant. Hier wirft Moses Mahumapelo einen frischen Blick auf die traditionelle afrikanische Küche und mischt sie kräftig auf. Moses geht es neben seiner Leidenschaft ums Kochen vor allem darum, mit Vorurteilen gegenüber dem einheimischen Essen aufzuräumen. Die Kuttelpizza - das typische Gericht des Restaurants – ist bei Einheimischen und Touristen gleichermaßen beliebt und ein gutes Beispiel dafür, wie man Missverständnisse überwindet, indem man traditionelle und moderne kulinarische Stile miteinander verbindet. Weitere südafrikanische Gerichte wie Dikhori (Hühnerfüße), Lamm oder Rinderleber, Schweinerippchen, Koteletts, Traber, Lerito, Lamm Potjie und Ochsenschwanz bilden das spannende Angebot auf der Speisekarte. Alle Mahlzeiten werden mit Zutaten aus biologischem Anbau in der Region zubereitet, viele der Kräuter und Gemüse wachsen sogar im Garten des Restaurants. Daher variiert die Speisekarte täglich, je nach Saison und Verfügbarkeit der Zutaten. 

 

Mehr Informationen unter: http://www.fusions.co.za

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AFRIKANISCHE LEBENSART IN SOWETO

Shova Lifestyle Origin in Soweto: das sind Führungen zu diversen Kunstgalerien, regelmäßige Events, Ausstellungen und eine eigene Modeboutique in der Hand von Thabo Modise. Er gründete das Unternehmen Ende 2013, um anderen jungen Künstlern einen Zugang zum internationalen und lokalen Kunstmarkt zu bieten.  Jeden letzten Donnerstag im Monat wird beispielsweise der #TheVilakaziStreetNightMarket organisiert, der vor allem lokale Künstler präsentiert. Modises eigene Bekleidungsmarke Masiseleni-Harenweng rief er 2008 ins Leben: „Ich erkannte, wie schwer es für weniger bekannte afrikanische Designer war, Bekleidungsgeschäfte dazu zu bringen, ihre Marken zu verkaufen. So schuf ich einfach selbst einen Ort speziell für afrikanische Kunst und Kleidung.“ Das Township liebt ihn dafür, die Ideen von Modise gewinnen immer mehr an Fahrt. „Heute sind wir eine Bewegung namens Shovaism und wir sind Shovanisten, oder auch Aktivisten der Township-Wirtschaft", sagt Modise.

Mehr Informationen unter

www.facebook.com/@shovalifestyleorigin

www.instagram.com/shova_lifestyle_origin

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ABENTEUER IN DER GOLDENEN PROVINZ:
EVO TRAK - FREE STATE

Evo Trak ist ein Abenteuerreiseveranstalter in Qwa Qwa, 45 Minuten südlich von Harrismith im Free State. Besitzer und Gründer Neo Mokoena bietet Quad-Biking Touren (im Township und In-Tracks), Abseiling, Wanderungen, Paintball und Bogenschießen an. Aktuell gibt es Ausflüge zu Zielen im gesamten Free State. Interessierte können auch an Neos Öko-Tourismuskursen teilnehmen, um mehr über die sensible Umwelt und den Naturschutz vor Ort zu erfahren. 

 

www.facebook.com/letsride16/

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EINE HÄNGEMATTE IM PARADIES:
AMAPONDO BACKPACKER LODGE - EASTERN CAPE

Die Amapondo Backpacker Lodge liegt im Herzen der Wild Coast und überschaut den Second Beach in Port St Johns. Ihre Lage und die Landschaft drum herum sind ideal für neugierige Besucher, die die ländliche und einzigartige Umgebung der Pondoland-Ethnie kennenlernen möchten. Gäste können zum Beispiel einen Ausflug zu den Bululo-Wasserfällen oder nahegelegenen Schlammhöhlen machen. Außerdem werden individuelle Tages- und Übernachtungstouren zu den Pondo’s und in die traumhafte Natur angeboten. Wer einfach nur entspannen möchte, legt sich mit einem guten Buch in die Hängematte mit Blick auf den Strand. Die Lodge verfügt über Selbstversorgerhütten, Standard-Budget-Zimmer und die traditionellen Backpacker-Schlafsäle. Alle individuell eingerichteten Räume sind farbig dekoriert und verfügen teilweise über einen eigenen Balkon oder eine voll ausgestattete Küche. Die gut sortierte Bar und das Restaurant sind bis spät in die Nacht geöffnet, mit fantastischen hausgemachten Mahlzeiten und eisgekühlten Getränken. 

 

Mehr Informationen unter: www.amapondo.co.za/

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EIN BUS, DER ALLES VERBINDET:
BAZ BUS - SÜDAFRIKA

Für alle die noch viele weitere versteckten Juwelen auf ihrer Reise kennen lernen und Südafrika fern ab von Touristenströmen entdecken möchten, ist der Baz Bus das richtige Fortbewegungsmittel. Der Baz Bus fährt auf drei festgelegten Routen (Kapstadt - Garden Route; Eastern Cape - Durban; Durban - Pretoria) eine Vielzahl von Unterkünften in den einzelnen Ortschaften entlang der Route an. Reisende können beliebig ein und aussteigen, sich so bequem von einer Unterkunft in die nächste fahren lassen und dabei noch Mitreisende aus aller Herren Länder treffen. Ein perfekter Treffpunkt für Alleinreisende und all diejenigen, die sich unterwegs gerne austauschen. Hier bekommt man garantiert die besten Tipps für das nächste Abenteuer, das coolste Hostel oder das beste Bier. Tickets erhält man in allen Unterkünften der Strecken. Die Reservierung der Sitzplätze für die nächste Fahrt erfolgt ebenfalls dort.  

 

Preis für den Abschnitt Garden Route – Kapstadt – PE: 1.550 Rand (ca. 120 Euro)

Preis für den Kapstadt – Durban: 3.000 Rand (ca. 230 Euro)

 

Mehr Informationen unter: www.bazbus.com/

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Mit dem Fahrrad auf den Spuren von Mandela:
Lebo's Soweto, Gauteng

Eine Möglichkeit Südafrikas bekanntestes Township einmal auf andere Art und Weise kennenzulernen, bietet Lebo’s Soweto Bicycle Tours: Mit dem Fahrrad geht es auf den Spuren von Nelson Mandela durch Soweto. Die Cycling-Tour gewährt authentische Einblicke in die Kultur der Einheimischen und führt an bedeutenden Stätten im Leben Mandelas vorbei. Durch die pulsierende Gemeinde Meadowlands geht es zum Hector Pieterson Memorial, dem historischen Wahrzeichen des Studentenaufstands von 1976, bis hin zur berühmten Vilakazi Street, in der Nelson Mandela einst lebte. Das Wohnhaus wurde zu einem kleinen Museum umgebaut und kann täglich besucht werden. Die Länge der Tour variiert von zwei bis vier Stunden, außerdem besteht die Möglichkeit eines Ganztagesausflugs in die umliegenden Gegenden. Wer im Anschluss noch die Nacht in Soweto verbringen möchte, dem stehen die Türen des Lebo’s Soweto Backpackers offen.  

 

Mehr Informationen unter: www.sowetobackpackers.com

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Südafrikas unentdeckte Schätze: The Workshop Ko Kasi, Northern Cape

Gut drei Stunden nordöstlich von Upington in Südafrikas Northern Cape liegt Kumuran. Eine kleine Stadt, in der im Jahr 2016 der Ko Kasi Workshop entstand. Ko Kasi gilt als „Hidden Gem“, ein unentdecktes Juwel, das Urlaubern unvergessene und vor allem authentische Erinnerungen zaubert. Alle Gebäude wurden aus natürlichen oder recycelten Materialien erbaut und versprühen Großstadt-Hippness inmitten der kargen Kgalagadi-Region. Darin beherbergt sind ein afrikanisches Spa, das Kasi Café, das mit authentischer lokaler Küche sowie hausgemachtem Ginger Beer verwöhnt, sowie ein Shop für Handwerkskunst. Regelmäßig finden hier auch Pop-up-Markets sowie Theater- und Storytelling-Vorführungen statt.

 

Mehr Informationen unter: https://theworkshopkokasi.co.za

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Fine Dining in Khayelitsha, Western Cape

Fine Dining inmitten des Townships Khayelitsha – dieses ungewöhnliche Konzept verfolgt die Kapstädterin Abigail Mbalo, eine gelernte Zahntechnikerin, die inzwischen ihrer großen Leidenschaft als Köchin folgt. Mit eigens kreierten Fünf- bis Zehn-Gänge-Menüs möchte sie den Bewohnern des Townships zu einem gesünderen Lebensstil verhelfen. Dementsprechend hat sie die traditionelle eKasi-Küche an moderne kulinarische Trends angepasst. Je nach Jahreszeit und der Verfügbarkeit regionaler Zutaten werden beispielsweise Lammkeule in Rotweinjus mit einem Trio aus Rote Beete, geröstetem Knoblauch und Fetakäse oder Freilandhuhn mit Kartoffelpüree und einer eingelegten Gemüsemischung angeboten. Abigail möchte vor allem die Kultur des Ubuntu wiederbeleben, die lange im alltäglichen Leben der üdafrikaner etabliert war und für den gesellschaftlichen Zusammenhalt steht.

 

Mehr Informationen unter: https://4roomedekasiculture.com

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Ökopsychologie - Wenn die Wildnis die Seele heilt, Limpopo

Jeffrey Rink hat schon früh die heilende Wirkung der südafrikanischen Wildnis für sich entdeckt. Bereits seit 1998 führt der studierte Psychologe, mit eigener Praxis in Hout Bay, ökopsychologische Retreats durch. Hier verbindet er seine Leidenschaft für Ökologie, Naturschutz und Meditation. In der Ökopsychologie geht es vor allem darum, dass Psychologen die Wildnis therapeutisch nutzen, um Heilung in der Natur zu finden. Die Teilnehmer sollen sich wieder mit der Erde "verbinden". Der „Venda Sacred Walk“ findet beispielsweise im Kernland der Venda – in der Provinz Limpopo - statt. Die Venda stehen für Verbundenheit mit der Umwelt und vorbehaltlose Gastfreundschaft und teilen ihre Häuser, ihr Essen und ihr kulturelles Erbe während des gesamten Retreats mit ihren Gästen. Die Unterbringung der Teilnehmer und das Essen sind von Natur aus sehr einfach, aber eine unvergleichliche Erfahrung, die im Gegenzug Geist, Körper und Seele nährt.

 

Mehr Informationen unter: http://www.ecopsychologyafrica.com/retreats/

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Ein Traumpanorama in den Drakensberge: Antbear Lodge, KwaZulu-Natal

Die Antbear Lodge liegt in den Ausläufern der Drakensberge in der Provinz KwaZulu-Natal nordwestlich von Mooi River und südlich des Park Nature Reserve. Andrew und seine Frau Conny entdeckten auf einer ihrer Reise die damalige Ruine und beschlossen, die Farm zu übernehmen und zu renovieren. Heute stehen insgesamt 17 kleine Gästehäuser – allesamt mit fantasievollen Holzarbeiten ausgestattet – für die Besucher zur Verfügung und beherbergen zwischen zwei und fünf Personen. Nachhaltigkeit wird sowohl bei der Innenausstattung der Lodge als auch den angebotenen Speisen großgeschrieben, so bestehen die Baustoffe für die kunstvolle Einrichtung zum großen Teil aus wieder verwertbaren Materialien. Für die Zubereitung der Mahlzeiten werden fast ausschließlich im eigenen Bio-Garten angebaute, organische Produkte verwendet und täglich gibt es eine große Auswahl an selbst gebackenem Brot und Kuchenvariationen. Vom gesamten Anwesen bietet sich ein großartiger Blick in Richtung Drakensberge und zum Bushman’s River Valley. Gäste der Lodge können das Farmgelände auf dem Pferderücken erkunden oder Tageswanderungen in die umliegenden Berge unternehmen.

 

Mehr Informationen unter: http://antbear.co.za/