Mann steht am Strand und blickt in die Kamera. Im Hintergrund das Meer

Ein Surfer-Leben in Durban

Ich bin in Südafrika und könnte kaum weiter vom Nordlicht entfernt sein. Aber der Nordstrand von Durban ist nicht weit! Hier soll ich die erste Surfstunde meines Lebens erhalten. Aufregung macht sich in mir breit. Nach einer kurzen Einführung und Trockenübungen am Strand geht es für mich auch schon los. JJ, mein Surflehrer mit sonnengegerbter Haut, geht mit dem Board voran. Mühelos spaziert er durch die Wellen, die mich beinahe umwerfen. Wir warten auf die richtige Welle: für mich sieht keine davon sehr einladend aus.

 

Und dann geht es los. "Paddle, paddle, paddle!" ruft er mir zu, während er meinem Surfboard einen Schubs Richtung Strand gibt. Ich paddle so stark ich kann, stoße mich irgendwann mit den Händen vom Brett ab und kann kaum glauben, dass ich stehe und mit dem Board über das Wasser rausche. Was für ein Gefühl!

„Nach wenigen Sekunden plumpse ich rückwärts ins Wasser und bin überglücklich.“

 

Das Ganze versuche ich noch ein paar Mal, bis mich irgendwann die Kraft verlässt. Aber das war sicher nicht meine letzte Surfstunde.

 

Es ist später Nachmittag in Durban und wir sitzen auf der Terrasse über JJ's Surfshop. Ich will mehr wissen über den Surfer der alten Schule, der hier jedem für ein paar Rand das Surfen beibringt.

Aufregung macht sich in mir breit. Nach einer kurzen Einführung und Trockenübung am Strand geht es für mich auch schon los.

Beruf: Bloggerin – www.zigeunerherz.de
Interessen: Reisen, Fotografie, Natur
Trip: Durban City und Pilanesberg NationalparkKathrin Sapiha

Surfen gelernt hat er im Alter von 10 Jahren und die Liebe zu den Wellen ließ ihn seitdem nicht mehr los. Sein erstes Surfboard wurde noch in Sterling bezahlt, nicht in der heutigen Währung, Rand.

 

„JJ hat die halbe Welt bereist und surfte an allen namhaften Küsten.“

 

Ein paar Wettbewerbe hat er auch gewonnen, sagt er, aber nicht viele. Und trotzdem bezahlt er keins seiner eigenen Boards mehr selbst. Bilt und Quicksilver sorgen dafür, dass er auch die nächste Welle erwischt.

JJ ist in Durban geboren und aufgewachsen. Surfen ist sein Leben. Seit 10 Jahren coacht er hier, wo man am besten im Winter, also zwischen März und Juni, surfen kann. Ich habe auf jeden Fall nicht das letzte Mal auf dem Surfbrett gestanden. Auch, wenn ich beim nächsten Mal vielleicht lieber mit etwas kleineren Wellen anfange.

Bis dahin beobachte ich vom Strand von Durban aus die Surfer, die es richtig drauf haben.

Bis dahin beobachte ich vom Strand von Durban aus die Surfer, die es richtig drauf haben.

Ein Surfer reitet auf einer Welle

MEHR INFORMATIONEN

Durban ist die größte Stadt der Provinz KwaZulu-Natal. Ihre kilometerlangen Sandstrände werden umspült vom warmen Wasser des Indischen Ozeans. Hier genießt man die Vorzüge von Stadt- und Strandleben gleichermaßen. Vor allem Surfer aus der ganzen Welt kommen nach Durbs, wie die Locals die Stadt nennen, um sich hier in atemberaubenden Surf-Aktionen zu üben.

Dazwischen entspannt man sich auf der Golden Mile, der Promenade mit ihren vielen Cafés und Bars.

 

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www.durbanexperience.co.za

 

 

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