RANGERIN GESAS TAGEBUCH TAG 2: WILLKOMMEN IM BUSCH-CAMP

Bin im Busch-Camp von Ecotraining angekommen und habe mit den anderen Studenten ein Sicherheits-Briefing bekommen. Alles scheint ganz geordnet abzulaufen und das Camp ist auch längst nicht so ursprünglich wie ich mir das ausgemalt hatte. Ja, es ist mitten im Busch und nicht eingezäunt, aber trotzdem irgendwie heimelig. Ich habe ein Zelt für mich allein. Weiß noch nicht, ob das gut oder schlecht ist.

Gut, weil ich nachts alleine bin. Schlecht, weil ich nachts alleine bin.

Wir sind angehalten, die Zelte sauber zu halten und nichts auf dem Boden rumfliegen zu lassen. Sollte sich sich mal eine Spinne oder Schlange ins Zelt verirren, kann man die dann nämlich viel leichter einfangen. Ist klar. Die größte Sorge bisher: Mein Zelt ist ungefähr 100 Meter vom Klo entfernt. Wenn ich nachts also mal muss, wird das auf jeden Fall ein Abenteuer. Man hört ständig Löwen brüllen, Hyänen lachen, Äste knacken und außerdem liegt neben meinem Zelt ein dampfender Haufen Elefantenmist. Aber egal, ab in die Falle! Morgen geht es wieder um 05.00 Uhr raus. Eigentlich muss ich ja noch mal, aber ich verkneife es mir. Es ist nach zehn und alle anderen schlafen schon.

 

 

Gute Nacht, Südafrika...

 

… (War grad doch noch. Puh, das war ein Erlebnis! Stockduster draußen und ständig haben irgendwelche Äste geknackt. Auf dem Hinweg war’s noch okay, aber je näher ich danach meinem Zelt gekommen bin, desto nervöser wurde ich! Hab mit der Taschenlampe ständig die umliegenden Büsche abgesucht nach einem reflektierenden Augenpaar in der Dunkelheit - und das alles nur, um aufs Klo zu gehen…Heidewitzka! Ich bin in Afrika!)

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